Lupus von der Haydau
...da könnt ihr was erleben!!!
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Märchen von der Defloration

 „Ach wie gut das niemand weiß…“     oder Handwerk hat goldenen Boden

 

 

 

 

 


Auf des Walde schöner Wiese

Ging dereinst die Liesel.

Vom Walde her ein Ästlein knackt.

„Ist mir egal. Ich mach mich nackt!“

Legt sich ins Grase, schaut zum Himmel,

und träumt von einen großen …?

Gewitter?!?

Ne!... da hörte sie ganz in der Näh´

Gebimmel..

 

 

 

Ein Reiter war es auf weißem Rosse

Und eine ziemlich engen Hose.

D´G´sicht vom ihm wurd lang  und länger

Die Hos´ dagegen immer enger.

 

Die Liesel, die Keusche, die wollte grad gehen,

das sah sie den Manne neben sich stehn.

„Grüß Gott, lieber Ritter und deine Kumpeln.

Wenn ihr schon mal hier steht, dann könn wir auch rumpeln.“

 

Was dort nun passierte auf der Lichtung

Darüber schweigt die Grimm´sche Dichtung.

Seither tut sie rumpeln mit Mund und Hand

sie wurde als „Rumpellieschen“ weltbekannt.

 

Liesel musste nix lernen, schon gar nicht das Spinnen.

Sie tat ja mit Rumpeln ihr Gold verdienen.

 

 


Bank

Der Fänger von Hameln der hatte es schwer

Er lockte die Ratten hinter sich her.

Doch biste bei einer Bank angestellt

Dann kriegste die Mäuse aus der ganzen Welt.

 

 

Für die Mäuse schufften die andren Idioten

Und selber kriegste kein Dreck an die Pfoten

Du führst dann ein sorgloses Leben

Vor allem wenn Mäuse an dir kleben.

 

 

Mit 50 sind dir die Sorgen gleich

Denn du bist wie ein Scheich so reich.

Du lebst von den Zinsen und von dem Gewinn

Und lächest wie der da ganz still vor dich hin.

 

Der Dieb von Sindelfingen

Prolog:

Es war ein Mann in Sindelfing

Der klaute wo er stand und ging

-        wofür er später dann auch hing.

 

 

Die Einfalt war ihm stets Begleiter

Sogar noch auf des Galgens Leiter.

Er stand mit strahelendem Gesicht

„Hier hab ich eine schöne Sicht.“

 

An eines dacht´ er voller Not

„Ob denn der Strick nicht kratzen tut?

Und wenn ich dann so hänge

wird´s mit der Luft nicht enge?“

 

Schaut freundlich nach dem Henke hin

Es machte plumps -da war e r hin.

Der doofe Dieb von Sindelfing.

 


Defloration

 

 

Ein weises Pergamentpapier

Lag rein und nackt des Nachts vor mir.

Eilig nahm ich in meine Hand den Pinsel, den weichen

Und wollte damit das Blatt ganz zärtlich und sachte bestreichen.

 

Beim heftigen Zucken des Kerzenschein

Stieß ich den Pinsel in die schwarze Tinte hinein.

Zu Beginn sind paar Tropfen daneben geflossen

Dass Fässlein war neu und fest verschlossen.

 

So langsam füllte die Seite sich

Vielleicht sollt ich´s verziehen mit einem Kupferstich

An den Gedanken fand ich Gefallen

Und auch das Blatt, es tat sich wallen.

 

Es sah jetzt weniger jungfräulich aus

Und meine Worte, die sprudeln nur so heraus.

Auf meiner Stirn da stand mir der Schweiß

Ich war sehr erregt und mir ward ganz heiß.

 

Mein Herz begann wie irre zu klopfen

Der Pinsel war harte, der fing an zu tropfen.

Die Tinte die ist umgestirzt.

Und auf´s ganze Papier gespritzt.

 

Zufrieden und matt

sank ich auf´s feuchte Blatt.

Lesen konnte ich es später nicht

Die Schrift, sie war zu sehr verwischt.

 

 

Das Innere des Menschen - (K)eine anatomische Betrachtung

Das Innere im Menschen, das tut

zählen.

Mit solchen Sätzen kann man mich

quälen.

 

Denn ich habe noch keinen hör´n

munkeln

Wie goldig gelb die Blase tut

funkeln

auch hat noch niemand davon

gesprochen

wie gut dein Dickdarm hat

gerochen.

 

Überhaupt: es sprach keiner

so´n Mist

Wie üppig und drall doch die

Galle ist

Ich mache es lieber wie

jedermann

Und schau mir die Frauen von

aussen an.

 

Endlose Beine, ein knackiger Po

Das will ich sehen, das macht mich froh.

    

 

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